Mondkekse mit kräftiger Glühweincreme

Heute wird der Plätzchenteller nochmal ordentlich für den zweiten Advent aufgefüllt mit einer neuen Sorte mit Glühwein.


„Wer sagt, dass Glühwein immer flüssig sein muss?“

Generell müssen Plätzchen immer möglichst lange halten. In etwa drei bis vier Wochen sollten die Kekse in einer gut verschlossenen Box schon halten. Bei der heutigen Kreation ist dies zwar nicht der Fall, aber das Rezept solltet ihr trotz alledem ausprobieren. Entgegen meiner anderen Sorten ist diese Plätzchensorte mit einer kräftigen Schokoladencreme mit einem guten Schuss Glühwein gefüllt. Die Füllung macht die Kekse relativ schnell weich, daher würde ich für die Haltbarkeit auch nicht mehr als zwei Wochen bei Raumtemperatur geben. Lecker sind die Kekse allemal und sie verdienen es auf eurem Plätzchenteller zu landen. Euer Michael.

Zubereitungsdauer: ca. 1,5 Stunden

Backdauer: 10 bis 12 Minuten pro Blech

Rezeptmenge: ca. 30 Stück

Spezielles Backzubehör: ein Rollholz, ein runder Ausstecher (ca. 4cm Durchmesser), ein Ausstecher „Mond“, einen (Einweg-)Spritzbeutel mit 5mm Lochtülle


Zutaten: 160g Glühwein, 150g dunkle Schokolade (70%), 140g Weizenmehl Type 405, 95g Puderzucker, 60g Butter, 40g Butter, 10g gefriergetrocknetes Himbeerpulver, 1 Eigelb, eine Prise Salz, ein halber TL Vanillepaste

Schritt 1: Glühweinfüllung kochen

Zutaten: 150g Glühwein, 150g dunkle Schokolade (70%), 40g Butter

Den Glühwein in einen Topf geben und auf etwa 70°C erwärmen. Den heißen Glühwein über die dunkle Schokolade gießen und verrühren bis die Schokolade geschmolzen ist. Nun die Butter zugaben und die Schokoladenganache mit einem Stabmixer pürieren. Die Ganache mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank lagern.

Schritt 2: Butter verkneten

Zutaten: 60g Butter, 45g Puderzucker, 1 Eigelb, eine Prise Salz, ein halber TL Vanillepaste

Die Butter zusammen mit Puderzucker, Vanillepaste und einer Prise Salz verkneten. Nun ein Eigelb zu der Butter geben und miteinander verkneten.

Tipp: Solltet ihr den Mürbeteig nicht am selben Tag verwenden, dann könnt ihr auch Kristallzucker bzw. Raffinade verwenden. Für die Verarbeitung am gleichen Tag eignet sich Puderzucker am besten. Der Puderzucker muss für Mürbeteig nicht gesiebt werden.

Schritt 3: Mehl hinzufügen

Zutaten: 140g Weizenmehl Type 405

Anschließend das Mehl zugeben und langsam kneten. Den Mürbeteig solange kneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht und alle Zutaten miteinander verbunden sind.

Schritt 4: Mürbeteig ausrollen

Den frischen Mürbeteig zwischen zwei Bögen Backpapier auf die gewünschte Dicke ausrollen, dadurch spart ihr euch einen Schritt und könnt den Mürbeteig nach dem Kühlen sofort weiterverarbeiten. Den ausgerollten Mürbeteig für 30 Minuten (alternativ: über Nacht) in den Kühlschrank legen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Schritt 5: Mürbeteig ausstechen

Nach der Ruhezeit den Mürbeteig von dem Backpapier lösen und leicht mit Mehl bestäuben. Mit einem Ausstecher Kreise (4cm Durchmesser) aus dem Mürbeteig ausstechen und mit etwas Abstand auf das Backblech legen. Anschließend Monde ausstechen und auf ein zweites Backblech legen. Den Teig solange ausrollen bis nichts mehr übrig ist (ggf. zwischendurch kühlen). Die Kekse für 10 bis 12 Minuten bei 170°C backen. Die gebackenen Plätzchen abkühlen lassen.

Schritt 6: Mondkekse garnieren

Zutaten: 50g Puderzucker, 10g gefriergetrocknetes Himbeerpulver, 10g Glühwein

Den Puderzucker zusammen mit dem Himbeerpulver sieben. Die Puderzuckermischung mit dem Glühwein zu einem dickflüssigen Zuckerguss anrühren. Die abgekühlten Mondkekse mit der Oberseite in den rosaroten Zuckerguss tauchen und für ca. 20 Minuten antrocknen lassen.

Schritt 7: Kekse füllen

Die Ganache 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und anschließend in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (5mm) einfüllen. Die Creme spiralförmig auf die gebackenen Kekse aufspritzen. Nun einen garnierten Mondkeks auf die Creme setzen und leicht andrücken. Die Kekse in einer luftdichten Box für max. 2 Wochen lagern.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.