Yay, heute ist der letzte und finale Tag vom „Jour du Macaron“, um das gebührend feiern zu können gibt’s ganz besondere Macarons, die geschmacklich an französische Crème Brûlée erinnern und auch noch richtig süß aussehen. Wie ich auf diese komisch, verrückte Idee gekommen bin?
Klassische Crème Brûlée als Macarons interpretiert. Einfach überraschend.
Nun es begann damit, dass ich meine vielen Rezepte zu Macarons durchgeblättert habe und dabei auch auf meine Germknödel-Macarons gestoßen bin. Damals war die Idee ein klassisches Dessert neu als Macaron zu interpretieren. Den Gedanken von diesem Rezept griff ich auf und habe überlegt welches Dessert als Nächstes an der Reihe sein sollte. Es gab so viele Möglichkeiten. Die Zeit verging und meine Idee geriet etwas in Vergessenheit.
Bis ich eines verregneten Wochenendes eine feine Crème Brûlée für meinen Besuch vorbereitet hatte. In dem Moment, wo ich die Masse herstellte, kam mir in den Sinn, dass ich ja eine neue Sorte Macarons kreieren wollte. Hmm. Crème Brûlée als Macaron. Aber wie sollte ich das Umsetzen? Die Macarons bloß mit Vanilleganache füllen? Nein, dass wäre nicht zu Ende gedacht. Das Aroma der knusprigen Karamellschicht würde komplett fehlen. Und der Knusper ja sowieso. Einen Weichkaramell als zweite Füllung für die Macarons und damit sie knuspriger werden noch eben die Oberseite karamellisieren. – Was übrigens super funktioniert wegen dem hohen Zuckeranteil – Fertig war sie, die neuste Macaronkreation, entstanden aus einem klassischen Dessert. Euer Michael.
- Le Jour du Macaron: Großes Finale mit feinen Crème Brûlée Macarons. Gefüllt mit Vanilleganache und Karamell.

Crème Brûlée Macarons
Kochutensilien
- 2 (Einweg-)Spritzbeutel
- 1 Lochtülle (10mm)
- 1 Blitzhacker
- 1 Thermometer
- 1 Bunsenbrenner
Zutaten
- 100 g gemahlene Mandeln, blanchiert
- 100 g Puderzucker
- 30 g Wasser
- 110 g weiße Schokolade
- 15 g Honig
- 1 Prise Fleur de Sel
- 1 Vanilleschote
Sahne
- 100 g Sahne
- 100 g Sahne
Eiklar
- 37 g Eiklar
- 37 g Eiklar
Zucker
- 100 g Zucker
- 100 g Zucker
Zubereitung
- 100 g Sahne | 1 Vanilleschote | 110 g weiße SchokoladeSahne mit Vanilleschote aufkochen und über die weiße Schokolade gießen. Glattrühren und im Kühlschrank fest werden lassen.
- 15 g Honig | 1 Prise Fleur de Sel | 100 g Zucker | 100 g SahneSahne mit Honig und Salz aufkochen. Zucker separat karamellisieren und die warme Sahne nach und nach einrühren. Abkühlen lassen.
- 100 g gemahlene Mandeln, blanchiert | 100 g PuderzuckerMandelmehl mit Puderzucker mischen und fein sieben.
- 100 g gemahlene Mandeln, blanchiert | 100 g Puderzucker | 37 g EiklarMandelmischung mit Eiklar verrühren.
- 30 g Wasser | 100 g Zucker | 37 g EiklarZucker mit Wasser aufkochen. Bei 114°C das Eiklar aufschlagen. Bei 118°C den Sirup langsam in das Eiklar gießen und weiterschlagen.
- Ein Drittel des Baisers unter die Mandelmasse rühren, anschließend den Rest vorsichtig unterheben.
- Masse in einen Spritzbeutel füllen und kleine Kreise auf Backpapier spritzen. Blech leicht klopfen und die Macarons ca. 30 Min. antrocknen lassen.
- Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.Macarons ca. 12 Min. backen. Abkühlen lassen.
- Einen Ring Vanilleganache auf eine Macaronschale dressieren, die Mitte mit Weichkaramell füllen und mit einer zweiten Schale schließen.
- Oberseite mit einem Bunsenbrenner karamellisieren und die Macarons mind. 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.



Geniale Idee, die Macarons abzuflämmen, Michael! Die müssen unglaublich lecker sein! Das muss ich als Creme brulée Fan, unbedingt ausprobieren. Deine Macaronrezepte sind immer sehr kreativ. Danke dafür!
Liebe Grüße Maren
Das klingt so unglaublich gut. Hoffentlich finde ich am Wochenende Zeit die mal zu machen!
Viele Grüße,
Fabian
Viel Spaß beim Ausprobieren. 🙂
Respekt, eine sehr gute Idee und auch sehr gut umgesetzt.
Es macht wirklich Spaß deinen Blog anzuschauen.
VG
Theo
Danke, freut mich, dass dir die Macarons gefallen.
Die Macarons sehen super aus!
Soweit hat bei mir auch alles funktioniert, nur bekommen sie beim Backen Risse und keine Füßchen… woran könnte das denn liegen?
Danke Marie, das kann daran liegen, dass die Macarons nicht lange genug angetrocknet sind vor dem Backen. Das nächste Mal die Trockenzeit vor dem Backen um 15 bis 20 Minuten verlängern. Dadurch das die Luftfeuchtigkeit auch immer unterschiedlich ist, kann die Trockenzeit durchaus variieren. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Liebe Grüße,
Michael
Der Tipp war wirklich sehr hilfreich! Mittlerweile habe ich einen Großteil deiner Macaron Rezepte ausprobiert und sie gelingen mir auch optisch immer besser. Die Kombinationen der unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Füllungen sind einfach genial und erfrischend! 🙂
Ich habe die Ganache nach Rezept zubereitet. Leider ist sie bei mir viel zu flüssig. Bisher ist sie 4 Stunden im Kühlschrank. Wie kann ich sie retten?
Hallo Celine,
wenn die Ganache nach dem Kühlen noch zu flüssig ist, kannst du sie ganz einfach retten, indem du noch etwa **90 g weiße Schokolade** zusätzlich einrührst. Die Schokolade fein hacken, in der leicht erwärmten Ganache schmelzen lassen und danach wieder gut durchkühlen – dann sollte die Konsistenz perfekt passen.
Viele Grüße,
Michael
Danke für den Tipp. Die Ganache hat jetzt eine gute Konsistenz. Jedoch ist mein „Teig“ für die Schalen viel zu fest, obwohl ich mich an das Rezept gehalten habe. Ich habe fertiges Mandelmehr verwendet. Kann es daran liegen? Kann ich beim nächsten Mal evtl. 10g weniger verwenden?
Hallo Celine,
ja, genau daran liegt es! Wie im Rezept erwähnt, funktioniert die Zubereitung mit teilentöltem Mandelmehl nicht, da es deutlich mehr Flüssigkeit bindet als gemahlene Mandeln. Für dieses Rezept müssen daher unbedingt gemahlene Mandeln verwendet werden. Eine einfache Reduktion der Menge des teilentölten Mandelmehls wird leider nicht zum gewünschten Ergebnis führen.
Viele Grüße,
Michael