French Toast

Heute gibt es ein Rezept für euer Frühstück und zwar saftigen French Toast.


„Resteverwertung: aus Brioche wird French Toast. Das Wochenende ist gerettet.“

Wieso es heute French Toast gibt? Nun bei uns bleibt normalerweise immer etwas übrig, wenn ich Brioche oder auch einen Hefezopf backe. Manchmal dauert es zu zweit auch seine Zeit bis so an ganzer Laib verspeist ist. Und wenn der Brioche dann langsam trocken wird, ja dann dauert es meist noch länger bis er aufgegessen wird. Allerdings würde der Brioche niemals im Biomüll landen, dafür ist er einfach viel zu schade. Stattdessen heißt die Alternative: Upcycling. Aus dem altbackenen Brioche lassen sich noch viele neue wunderbare Backwaren und Gerichte zaubern, wie ich euch heute mit einem ersten Rezept beweisen möchte. Es beginnt mit einer süßen Royal, eine Mischung aus Ei, Sahne, Milch und Zucker, und endet in einer Pfanne mit heißer Butter. Fertig ist French Toast und obendrauf gibt es bei mir einen Klecks frischen Quark, ofengeröstetes Granola und pochierten Rhabarber. So geht ein Verwöhnfrühstück am Wochenende. Euer Michael.

Zubereitungsdauer: ca. 20 Minuten

Rezeptmenge: 4 Portionen

Spezielles Zubehör: eine Pfanne

Für den French Toast: vier Scheiben Brioche, 2 Eier, 75g Milch, 75g Sahne, 1 Beutel Vanillezucker, etwas Butter zum Anbraten

Die Eier mit Sahne, Milch und Vanillezucker verquirlen. Die Briochescheiben sollten etwa einen Zentimeter dick sein, damit sie nicht zu schnell brechen. Die Scheiben nun in die süße Royal legen, nach etwa 5 Minuten umdrehen und weitere 5 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Butter schmelzen. Die Briochescheiben in die heiße Pfanne legen und von beiden Seiten goldbraun anbraten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller setzen.

Fertigstellen des French Toasts: etwas Granola, frische Früchte oder Kompott, etwas Quark

Den French Toast nach Belieben servieren. In dieser Variante mit einem Kleks Quark, ofengegartem Rhabarber und frisch gebackenem Granola.

4 Kommentare

  1. Guten Morgen Michael ☀️

    Wie mir gerade das Wasser i Mund zusammen läuft.
    Super Idee sich solche Rezepte mal vorzustellen.

    Alles Liebe und bleibt gesund
    Andrea

  2. Hallo 😉
    vielen Dank erst mal für die coole Plattform! Ich bin diese Woche erst darüber gestolpert und habe schon viele tolle Rezepte gefunden, die bald ausprobiert werden. Hier beim French Toast habe ich allerdings eine Frage: sind die 5 Minuten zum Ziehen lassen ernst gemeint? Mein „normales“ Rezept nutzt etwas mehr Sahne und weniger Milch (also eigentlich weniger suppig?), trotzdem zerfällt mir das Brioche schon fast, wenn ich an die 10 Sekunden pro Seite einweichen lasse. Erdordert dein selbstgebackenes Brioche (wird auch bald mal getestet, bisher war ich immer zu faul) eine so viel längere Ziehzeit, oder war das doch eher ein Tippfehler?

    LG Mirjam

    • Hallo Mirjam,
      vielen Dank für das Kompliment. Freut mich sehr, dass dir die Plattform gefällt. Ich habe für den French Toast in diesem Rezept mit älteren selbstgemachten Brioche verwendet, der auch schon etwas hart und trocken wurde, da hat es die 5 Minuten schon gebraucht. Wenn der Brioche frisch und noch weich ist, dann geht es schneller. Ich werde einen Hinweis dazu ins Rezept schreiben. Allerdings dauert es mit meinem Brioche trotzdem etwa eine Minute pro Seite.
      Liebe Grüße,
      Michael

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