#foodblogbilanz2022 | Ein Jahresrückblick

Heute gibt es einen kulinarischen Rückblick auf das Blogjahr 2022 mit meinen liebsten Inspirationsquellen und Rezepten.


„Kurz vor Jahresschluss, hier ist die #foodblogbilanz2022!“

Wir nähern uns den letzten Tagen von 2022 und damit ist es an der Zeit für einen Jahresrückblick. Nicht irgendein Rückblick, sondern die jährliche #foodblogbilanz, die vielmehr einen Blick auf das vergangene Jahr in Bezug auf den eigenen Blog und die gesamte Blogger-Welt wirft. Initiiert wird die #foodblogbilanz von Feed me up before you go-go. Dafür vielen Dank!

2022, was für ein Jahr. Für den Blog war das Jahr großartig. Die Zahlen brechen in diesem Jahr wieder einmal alle Rekorde. Tag für Tag, Monat für Monat übertrafen die neuen Zahlen, die der Vorjahre. Und all das, obwohl ich mich privat erstmal an die neuen Gegebenheiten anpassen musste.

Es war das erste volle Jahr zurück in einem Vollzeitjob. Dadurch habe ich das Blogjahr vor allem genutzt, um festzustellen wie genau ich die Website weiterhin jede Woche mit neuem Content füllen kann. Das ist mir in manchen Monaten besser, in anderen weniger gut gelungen. Dennoch wart ihr, meine Leser, auch nach kürzeren Pausen hier und habt fleißig kommentiert und geteilt. Für eure Unterstützung in diesem Jahr möchte ich mich bedanken. Hier sind nun die Fragen der #foodblogbilanz2022 und meine Antworten. Euer Michael.

1. Was war 2022 dein erfolgreichster Blogartikel?

Da werfe ich gleich mal einen Blick in die Statistik und siehe da, das mit Abstand erfolgreichste Rezept in diesem Jahr ist mein saftiger Baileyskuchen mit Schokolade. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wieso gerade dieses Rezept am besten abschnitt. Der Kuchen besticht durch die einfache Zubereitung und den altbekannten Geschmack von Baileys.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Meine Topfenknödel sind mein persönlich wichtigster Beitrag in diesem Jahr. In diesem Rezept habe ich erstmals all mein neu erlerntes Wissen für Fotografie angewandt und darüber darf man stolz sein. Das Wissen hatte ich mir im Sommer hatte ich mir im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme in einem Kurs für Food Fotografie bei Susann und Yannic von Krautkopf angeeignet. Der Kurs war einfach klasse und hat mir gerade im technischen Bereich und im Umgang mit meiner Kamera deutlich weitergeholfen. Habt ihr Interesse an gutem Essen, Networking und Fotografie, dann kann ich euch diesen Kurs nur ans Herz legen.

An zweiter Stelle folgt mein Sticky Chai Törtchen. Erstmal ein sehr ansprechendes Rezept, wenn es allein um die Optik geht. Das Rezept entstand im Nachgang zu meiner letzten Reise nach Paris. Während meinem Aufenthalt wurde mir wieder einmal klar, welche geschmackliche Tiefe Patisserie haben kann. Besonders inspiriert bin ich dabei von dem Konzept eine Geschmackskomponente zu wählen, wie hier Sticky Chai, und stattdessen mit den mehreren unterschiedlichen Texturen innerhalb eines Törtchens zu spielen.

Cruffins standen so unglaublich lange auf meiner schier endlosen Backliste. Als ich das erste Mal das Rezept ausprobiert habe, war ich von den Ergebnissen begeistert: Croissants in Form von Muffins. Gerade meine Cruffins mit säuerlichem Rhabarberkompott und luftig-leichter Vanillecreme haben mir gezeigt, wie mit einer kleinen Formänderung, Croissants auf eine komplett neue Stufe des Genusses gehoben werden. Und während ich von diesem Rezept schreibe, bekomme ich schon Lust auf die nächste Variante.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Immer häufiger werde ich über Social Media, sei es TikTok, Instagram oder Pinterest, auf neue spannende Content Creator aufmerksam. Dieses Jahr hat mich vor allem der Blog „cloudy kitchen“ von Erin mit ihren wundervoll einfachen Rezepten und ästhetischen Bildern inspiriert.

Gefolgt von den Mei (@nm_meiyee), die bei mir vor allem durch ihre farbenfrohen veganen und glutenfreien Rezepte bekannt wurde. Einige ihrer Rezepte habe ich bereits ausprobiert, leider ist ihr Blog zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr verfügbar, allerdings ist sie weiterhin auf Instagram aktiv und teilt dort ihre Rezepte.

An dritter Stelle folgt Kat von „the loopy whisk“, die mich in diesem Jahr mit ihren alltäglichen, teils allergenfreien Kreationen inspiriert. Ihre Rezepte sind unter anderem der Beweis dafür, dass Backwaren für unterschiedliche Ernährungsformen definitiv nicht langweilig, sondern genauso dem süßem Genuss dienen.

4. Welches der Rezepte, die du 2022 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

In diesem Jahr habe ich vor allem mein Tomaten-Chili-Brot am häufigsten gebacken. Das Rezept entstand aus der Not heraus, da wir deutlich zu viel Chili und Peperoni auf unserem Balkon angebaut hatten und diese irgendwie weiterverarbeiten mussten. Somit haben wir uns im Sommer neben Focaccia hauptsächlich von dieser saisonalen Brotsorte ernährt.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2022 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Es gab keine Probleme und Lösungen, die es wert sind niedergeschrieben zu werden. Das Blogjahr 2022 war insgesamt mehr als zufriedenstellend.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Eine meiner Entdeckungen in diesem Jahr war das Buch „Fleurs“ von Cedric Grolet. Schon während meinem Besuch in Paris, habe ich mir in jeder seiner Patisserien, die jeweils unterschiedliche Konzepte verfolgen, eine seiner extrem aufwendigen Kreationen gegönnt. Im Nachgang habe ich das neuste Buch von ihm erhalten. Die Kunst an seinen Kreationen ist die Komplexität der Törtchen und die Perfektion einer jeden Komponente. Nur wenn alle Zutaten, Texturen und Schichten vorhanden sind, dann sind die Kreationen vollendet und bleiben nicht nur wegen des tollen Aussehens in Erinnerung. Oft sind die Rezepte aufgrund ihrer Einfachheit komplex und letztlich unfassbar lecker.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Die Suchbegriffe sind leider immer recht unspektakulär. Vor allem durch den Begriff „Tartelettes backen“ fanden viele in diesem Jahr ihren Weg auf die Website, damit ist die Kategorie für Grundrezept erneut stark gefragt.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2023?

Mit wünschen für folgende Jahre bin ich immer sehr vorsichtig, da ich sowieso nie weiß, was als nächstes passieren wird. Generell wünsche ich mir ein stabiles Blogjahr wie es auch schon 2022 war.

Es wird im kommenden Jahr wieder viele Neuerungen geben, die auf den Blog und auf die App zukommen. Was genau? Das erfahrt ihr bald in einem extra Beitrag. Schließlich feiert LAPÂTISSERIE im kommenden Jahre 10-jähriges Jubiläum. Seid gespannt!

9 Kommentare

  1. Hallo Michael,
    das Buch von Cedric Grolet sieht sehr interessant aus und wäre genau das richtig für mich. Ich liebe Blumen und mag es wenn Rezepte einfach, aber in der Kombination ein wahrer Genuss sind.
    Viele Grüße
    Jasmin

  2. Schön, dass du wieder dabei bist! Dass der Baileys-Kuchen so erfolgreich war, können wir bestens nachvollziehen – er sieht köstlich aus! Aber eigentlich hören sich alle Rezepte, die du im Beitrag erwähnst, wahnsinnig gut an.
    Alles Gute fürs neue Jahr und viele Köstlichkeiten,
    Sabrina und Steffen

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