Weihnachtsdessert mit Mandarine und gebrannter Mandel

Ab heute ist Schluss mit Plätzchen. Ich präsentiere euch heute mein Weihnachtsdessert mit einer luftigen Mandarinenmousse, einer cremigen Panna Cotta von gebrannter Mandel und einem fruchtigen Kompott von Mandarinen. Die Planung für mein diesjähriges Weihnachtsdessert haben schon recht früh begonnen. Ursprünglich wollte ich mit Blutorangen arbeiten bis mir bewusst wurde, dass die Saison für die roten Orangen erst später beginnt. Also habe ich auf eine andere sehr beliebte Zitrusfrucht umgeschwenkt: die Mandarine. Sie bringt die Säure in das Dessert. Die Süße kommt von den gebrannten Mandeln und der Panna Cotta im Herzen der Mandarinenkuppel. Drum herum hat sich ein fruchtiges Kompott aus Mandarinen versammelt und wird mit einigen mürben Mandelstreuseln und gebrannten Mandeln ergänzt. Fertig ist eigentlich das perfekte Dessert für Weihnachten oder vielleicht für Silvester?

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Das heutige Rezept ist zudem auch mein Beitrag zum Wettbewerb von Tobi, dem lieben Kuchenbäcker, der dazu aufgerufen hat mit tolle Rezepte mit Creme Double zu kreieren. Eine wunderbare Idee, da sie Rezepte mit weniger Gelatine ermöglicht und noch dazu cremiger schmeckt als gewöhnliche Sahne. Für mich ist Creme Double kaum aus meiner Küche wegzudenken und auf die paar Kalorien mehr kommt es an Weihnachten auch nicht mehr an. Euer Michael.

Mein Weihnachtsdessert für dieses Jahr mit fruchtiger Mandarine und gebrannten Mandeln.

Mein Weihnachtsdessert für dieses Jahr mit fruchtiger Mandarine und gebrannten Mandeln.

Zubereitungsdauer: ca. 2 Stunden

Gefrierdauer: 6 bis 8 Stunden oder über Nacht

Rezeptmenge: 8 Weihnachtsdesserts

Spezielles Backzubehör: Silikonkuppelform (Durchmesser: 6cm), Silikonkuppfelform (Durchmesser 3cm), ein Spritzbeutel

Für die Panna Cotta von gebrannter Mandel: 70g Mandelmilch, 30g Creme Double, 70g Sahne, 10g Zucker, ein Blatt Gelatine, eine Messerspitze gemahlener Zimt

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. In einem Topf Mandelmilch, Creme Double, Sahne, Zucker und gemahlenen Zimt einmal aufkochen. Die Gelatine ausdrücken und in die heiße Masse einrühren. Die Panna Cotta in die keinen Halbkugeln füllen und für ca. 2 Stunden gefrieren.

Für die Mandarinenmousse: 200g Mandarinenpüree (alternativ: Mandarinensaft), 20g Puderzucker, 2 Blatt Gelatine, 100g Sahne, 100g Creme Double

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Das Mandarinenpüree in eine Schüssel geben und mit dem Puderzucker verrühren. Die Sahne zusammen mit der Creme Double halbsteif aufschlagen und kaltstellen. Die Gelatine ausdrücken, mit zwei Esslöffel Mandarinenpüree verrühren und in der Mikrowelle auflösen. Die aufgelöste Gelatine in das restliche Mandarinenpüree einrühren. Nun ein Drittel der aufgeschlagenen Sahne unterrühren. Die restliche Sahne vorsichtig unterheben. Die Mousse in einen Spritzbeutel füllen.

Die großen Silikonhalbkugeln zur Hälfte mit der Mousse füllen. Die angefrorene Panna Cotta in die Mitte setzen und mit Mouse bedecken. Die Halbkugeln für mindestes 6 Stunden im Tiefkühler gefrieren.

Hinweis zum Servieren: Die Kuppel benötigen ca. 30 Minuten zum Auftauen.

Für das Mandarinenkompott: 4 Mandarinen, 200ml Mandarinensaft (alternativ: Orangensaft), 50g Zucker, 1 Vanilleschote, 2 Kapseln Kardamom, 1 Stange Zimt, 1 TL Johannisbrotkernmehl oder Speisestärke + 1 EL Zucker

Die Mandarinen schälen und zusätzlich die weiße Haut möglichst gut entfernen. Gelingt am besten, wenn man die Mandarinensegmente in lauwarmes Wasser gibt und anschließend mit einem kleinen Messer die Schale abkratzt. Die Mandarinen in eine kleine Schale geben.

Nun den Fond kochen. Das Wasser zusammen mit dem Orangensaft und dem Zucker aufkochen lassen. Die Vanilleschote auskratzen und ebenfalls dazugeben. Den Kardamom zerdrücken und zusammen mit der Zimtstange für vier Minuten köcheln lassen. Nun Johannisbrotkernmehl mit einem Esslöffel Zucker mischen. Den Fond nochmals aufkochen und und das Johannisbrotkernmehl mit einem Schneebesen unterrühren. Für eine Minute kochen lassen, dabei stetig rühren. Den abgebundenen Fond über die Mandarinensegmente geben und unterrühren. Am besten ist es die marinierten Mandarinen über Nacht durchziehen zu lassen, ist aber kein Muss.


Nach Bergen von Plätzchen, heute mal ein ausgefallenes Weihnachtsdessert.


Für die Mandelstreusel: 145g Weizenmehl Type 405, 80g gemahlene Mandeln, 65g Puderzucker, 80g Butter, eine Prise Salz, eine Messerspitze gemahlener Zimt

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker, einer Prise Salz und dem gemahlenen Zimt verkneten. Dann das Mehl und die gemahlenen Mandeln dazugeben und solange verreiben bis ein gleichmäßige Streusel entstehen. Die Mandelstreusel auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Im Ofen für acht bis  zehn Minuten backen.

Endlich mal wieder ein wunderbares Dessert zu Weihnachten mit Mandarine und gebrannter Mandel.

Endlich mal wieder ein wunderbares Dessert zu Weihnachten mit Mandarine und gebrannter Mandel.

Für die gebrannten Mandeln: 100g blanchierte Mandeln, 2 EL Wasser, 50g Zucker, eine Messerspitze gemahlener Zimt

In einer Pfanne Wasser, Zucker und Zimt erhitzen und aufkochen. Die blanchierten Mandeln zugeben und solange rühren bis der Zucker langsam zu karamellisieren beginnt. Sobald die gebrannten Mandeln eine goldene Farbe angenommen haben, vom Herd nehmen und auf Backblech mit Backpapier geben. Die gebrannten Mandeln mit einem Löffel verteilen.

Anrichten des Weihnachtsdesserts:

Die Teller aufrichten und je einen Kreis aus Mandelstreusel formen. Auf die Mandelstreusel das gefrorene Mandarinenmousse setzen. Nach einer halben Stunde die restlichen Komponenten um die Mandarinenkuppel verteilen.

Ihr seid auf der Suche nach einem weniger aufwendigem Dessert? Dann schaut euch doch mal meine kleinen Desserts im Glas an. Ihr habt die Wahl zwischen Mandarinenmousse mit fruchtigem Kompott oder Panna Cotta von gebrannter Mandel.

2 Kommentare

  1. Wow, wunderbar – ich plane um, das wird das Weihnachtsdessert 🙂 Mangels Silikonformen in Timbales geschichtet, aber das schmeckt vermutlich auch. Schade, dass es keinen Druckbutton für das Rezept gibt – so musste ich es mir „zusammen stückeln“…

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