Käsekuchen mit Rhabarber

Heute serviere ich euch einen unglaublich cremigen Käsekuchen, den könnt ihr auch noch eben bis Morgen zubereiten.


„Was habe ich Käsekuchen vermisst.“

Ich lagere in der Regel immer eine Vielzahl an Milchprodukten bei uns im Kühlschrank. Angefangen von Sahne bis über zu diversen Käsesorten ist da alles dabei. Einerseits verwende ich einen Großteil für mein Abendessen. Doch nun so kurz vor unserem Umzug haben sich ein paar halbleere Packungen angehäuft und ich habe kurzerhand entschlossen einen Käsekuchen zu backen, um die Lebensmittel möglichst sinnvoll zu verwerten.

Gesagt getan, die Zutaten für den Käsekuchen waren schnell abgewogen und im Handumdrehen war er auch schon im Backofen. Ungeduldig zwang ich mich über Nacht zu warten bis ich ihn probieren konnte. Schon beim ersten Bissen fiel mir auf wie wunderbar cremig der Käsekuchen geworden ist. Dazu habe ich noch ein feines Rhabarberkompott gezaubert und die Kombination ist einfach himmlisch. Euer Michael.

Zubereitungsdauer: ca. 90 Minuten

Backdauer: 60 Minuten

Rezeptmenge: ein Käsekuchen

Spezielles Backzubehör: eine Springform (16cm Durchmesser), ein Rollholz

Für den Mürbeteig: 60g Butter, 1 Prise Salz, 40g Puderzucker, 1 Eigelb, 120g Dinkelmehl Type 630, Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Die Springform mit etwas Butter einfetten und mit Mehl ausstauben. Die Butter mit dem Zucker und das Salz verkneten. Dann das Eigelb kurz unterkneten und zum Schluss das Mehl dazugeben und solange verkneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Den Mürbeteig für eine halbe Stunde kalt stellen.

Nach der Ruhezeit den Mürbeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 3mm dünn ausrollen. Die Form mit dem ausgerollten Mürbeteig auslegen und überstehende Stücke abschneiden. Die ausgelegte Form in den Kühlschrank stellen.

Für den Käsemasse: 125g Ricotta, 125g Mascarpone, 100g Schmand, 125g Quark, 50g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei, Saft einer halben Zitrone

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Alle Zutaten in eine Schüssel wiegen und mit einem Schneebesen glatt rühren. In der Masse sollten keine Stückchen mehr sichtbar sein.

Die Käsemasse in die vorbereitete Springform füllen. Den Käsekuchen für ca. 60 Minuten backen bis die Mitte des Käsekuchens nicht mehr flüssig ist und die Oberfläche leicht zu bräunen beginnt. Den Käsekuchen anschließend aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Über Nacht im Kühlschrank lagern.

Für das Rhabarberkompott: 100ml Wasser, 100g Zucker, Saft und Schale einer Zitrone, eine Vanilleschote, 200g Rhabarber, 50g Himbeeren (TK), 1 TL Johannisbrotkernmehl

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Den Rhabarber in ca. 1cm dicke Stücke schneiden. Die Rhabarberstücke in eine backfeste Form legen. Nun das Wasser mit dem Zucker, den Himbeeren und den Gewürzen aufkochen. Den Fond über den Rhabarber gießen und für ca. 15 Minuten im Ofen garen lassen. Anschließend im Kühlschrank abkühlen lassen.

Den Rhabarber durch ein Sieb gießen und den Fond auffangen. Den Fond in einen Topf geben und langsam zum Kochen bringen. Das Johannisbrotkernmehl einrühren und alles einmal aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und über den Rhabarber geben und vorsichtig unterrühren. Im Kühlschrank erkalten lassen.

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