Käsekuchen mit Rhabarber

Heute serviere ich euch einen unglaublich cremigen Käsekuchen, den könnt ihr auch noch eben bis Morgen zubereiten.


„Was habe ich Käsekuchen vermisst.“

Ich lagere in der Regel immer eine Vielzahl an Milchprodukten bei uns im Kühlschrank. Angefangen von Sahne bis über zu diversen Käsesorten ist da alles dabei. Einerseits verwende ich einen Großteil für mein Abendessen. Doch nun so kurz vor unserem Umzug haben sich ein paar halbleere Packungen angehäuft und ich habe kurzerhand entschlossen einen Käsekuchen zu backen, um die Lebensmittel möglichst sinnvoll zu verwerten.

Gesagt getan, die Zutaten für den Käsekuchen waren schnell abgewogen und im Handumdrehen war er auch schon im Backofen. Ungeduldig zwang ich mich über Nacht zu warten bis ich ihn probieren konnte. Schon beim ersten Bissen fiel mir auf wie wunderbar cremig der Käsekuchen geworden ist. Dazu habe ich noch ein feines Rhabarberkompott gezaubert und die Kombination ist einfach himmlisch. Euer Michael.


Käsekuchen mit Rhabarber

Patissier Michael
Der cremigste Käsekuchen aller Zeiten mit feinem Rhabarberkompott.
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Backzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 2 Stunden 30 Minuten
Schwierigkeit einfach
Portionen 6 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Springform (16cm)
  • 1 Rollholz

Zutaten
  

  • 200 g Rhabarber
  • 125 g Ricotta
  • 125 g Mascarpone
  • 125 g Quark
  • 120 g Dinkelmehl Type 630
  • 100 g Schmand
  • 80 g Butter
  • 75 g Wasser
  • 50 g Himbeeren
  • 40 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Beutel Vanillezucker
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • Salz

Saft einer Zitrone

  • 0.5 Saft einer Zitrone
  • 0.5 Saft einer Zitrone

Zucker

  • 75 g Zucker
  • 50 g Zucker

Zubereitung
 

  • 80 g Butter | Salz | 40 g Puderzucker | 120 g Dinkelmehl Type 630
    Die Springform leicht einfetten und mit Mehl ausstauben. Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz verkneten. Mehl dazugeben und solange verkneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Den Mürbeteig für 30 Minuten kalt stellen.
  • Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3mm dünn ausrollen. Die Springform auslegen und überstehende Stücke abschneiden. Die ausgelegte Form in den Kühlschrank stellen.
  • 125 g Ricotta | 125 g Mascarpone | 100 g Schmand | 125 g Quark | 50 g Zucker | 1 Beutel Vanillezucker | 1 Ei | 0.5 Saft einer Zitrone
    Den Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Alle Zutaten in eine Schüssel wiegen und mit einem Schneebesen glatt rühren. In der Masse sollten keine Stückchen mehr sichtbar sein.
  • Die Käsemasse in die vorbereitete Springform füllen. Den Käsekuchen für ca. 60 Minuten bei 160°C backen.
    Den Käsekuchen aus dem Backofen nehmen, abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank lagern.
  • 75 g Wasser | 75 g Zucker | 0.5 Saft einer Zitrone | 1 Vanilleschote | 50 g Himbeeren | 200 g Rhabarber
    Den Backofen auf 150°C vorheizen. Den Rhabarber in ca. 1cm breite Stücke schneiden. Die Rhabarberstücke in eine backfeste Form legen.
    Wasser mit Zucker, Himbeeren, Zitronensaft und Vanilleschote aufkochen. Den Fond über den Rhabarber gießen und für ca. 15 Minuten bei 150°C garen. Anschließend abkühlen lassen.
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
    Den Rhabarber durch ein Sieb gießen und den Fond auffangen. Den Fond in einen Topf geben und langsam zum Kochen bringen.
    Das Johannisbrotkernmehl einrühren und einmal aufkochen. Den gebundenen Fond über den Rhabarber gießen und vorsichtig unterrühren. Im Kühlschrank erkalten lassen.

2 Kommentare

  1. Katharina

    Hallo Michael,

    ich habe heute diesen Käsekuchen gebacken. Er hat allen unfassbar gut gefallen und die Sauce hat wunderbar gepasst! Vielen Dank für dieses Rezept. Auch die anderen Rezepte, die ich von dir ausprobiert habe, haben richtig super geschmeckt! Sie waren noch nie enttäuschend. Ich freue mich immer wieder eins auszuprobieren 🙂

    Danke!

    Liebe Grüße
    Katharina

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