#foodblogbilanz 2016

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Doch bevor 2016 komplett vorbei ist, lasse ich das Jahr nochmal Revue passieren. Was mich dieses Jahr bewegt hat, was euch bewegt hat und ein ganz großes Dankeschön bekommt ihr mit dem heutigen Beitrag geliefert. Der Beitrag ist Teil von der #foodblogbilanz 16 von Schmeckt nach mehr.


Mittlerweile eine Tradition: #foodblogbilanz – ein Rückblick auf Rezepte, Blogs und Events.


Das Jahr begann mit einem kulinarischen Ausflug nach Paris, gefolgt von einem Bloggeburtstag mit einer dreifarbigen Croquembouche. Eine rosige Macarontorte versüßt den Valentinstag. Die Ambiente in Frankfurt mit tollen Bloggerkollegen. Der Frühling wird mit feinen Cremes von Confiserie Lauenstein versüßt. Der Foodblogday in München macht wieder sehr viel Spaß. Die Zeit der kühlenden Limonaden beginnt. Weiter ging es mit meinem Themenmonat im August und vielen Kuchen und Desserts vom Grill. Im Herbst ging es dann ruhiger zu, weniger Beiträge, weniger Rezepte. Der Countdown auf das neue Design war gestartet worden. Relaunch mit neuem Design und geändertem Foodstyling. Ein dekadenter Cheesecake sorgt für Aufregung auf dem Blog. Viele, viele Plätzchen verschönern die Adventszeit. Und für alle Details solltet ihr etwas Zeit mitbringen. Mein ausführlicher, kulinarischer Jahresrückblick beginnt jetzt.

1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?

Jedes Jahr, wenn ich diesen Artikel schreibe, schaue ich das erste Mal, welches Rezept sich am besten dieses Jahr behaupten konnte. In diesem Jahr hat es die sommerliche Brombeertorte auf den Thron geschafft. Während auf Instagram ein ganz anderes Rezept mit deutlichem Abstand die Nase vorne hat. Der Cheesecake Deluxe hat es dort auf den ersten Platz geschafft.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Viele Artikel und Rezepte habe ich dieses Jahr geschrieben, knapp doppelt so viele um genau zu sein. Das wurde mir auch erst bewusst, als ich meine Jahresstatistiken miteinander verglichen habe.

Darum fällt es mir umso schwerer drei Beiträge rauszugreifen. Doch nach einem knallharten Auswahlverfahren, hab ich mich zu meinen drei Favoriten in diesem Jahr durchringen können.

Den Anfang machen hier meine beiden Artikel über die besten Patisserien von Paris. Die Artikel konnten nicht nur bei mir punkten, sondern auch bei euch. Die Aufarbeitung meiner Zeit in Paris in Form von mehreren Artikeln hat mir viel Spaß bereitet, wobei die Liste wohl mal wieder überarbeitet werden müsste. Sehr viele neue und beeindruckende Patisserien haben seitdem ihre Pforten geöffnet.

Der zweite Artikel, der mir dieses Jahr sehr viel bedeutet hat, dreht sich um meine Ausbildung und die Liebe zu meinem Handwerk. Der Beitrag dreht sich rund um die Gründe, wieso ich Konditor geworden bin und was mich dazu bewegt hat. Mehr oder weniger ausführlich gehe ich auf meine Beweggründe ein. Dabei viel es mir teils gar nicht so leicht, alle Gründe leicht und verständlich zu formulieren.

Und an dritter Stelle folgt ein Rezept, dass für mich das Ende einer Ära und den Beginn etwas Neuem eingeläutet hat. Den Cheesecake Deluxe habe ich zum Ende meiner Zeit bei Käfer, zum Umzug nach Berlin und zur Neugestaltung meines Blogs kreiert. Das Ergebnis war mehr als gelungen für diese drei Anlässe. Und natürlich konnte die Torte auch geschmacklich im vollen Umfang überzeugen. Ein Rezept, an das ich mich auch im kommenden Jahr noch gerne erinnern werde.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Natürlich haben mich in diesem Jahr auch zahlreiche Blogs beeinflusst. So viele Leute hinter den Blogs konnte ich kennen- und lieben lernen.

In diesem Jahr hab ich den wunderschönen Blog „La Pâticesse“ entdeckt und war vom ersten Moment an Feuer und Flamme für die Rezepte von Claudia. Dabei schafft sie es im Gegensatz zu mir sich strikt an die französische Patisserie zu halten. Eines meiner liebsten Rezepte von ihrem Blog ist die Tarte Sissi, die von dem Hause Laduree inspiriert ist und dem Aussehen nach zu Urteilen einfach fabelhaft schmecken muss.

Während ich dieses Jahr die Ambiente in Frankfurt besucht habe, habe ich viele Blogger persönlich kennengelernt. Allen voran Tobi, der Kuchenbäcker, der mich nicht nur vom ersten Moment an herzlich empfangen hat, sondern den ich dann auch immer wieder dieses Jahr getroffen habe. Als ich dann zu seiner Buch-Releaseparty eingeladen wurde, war ich überglücklich und noch glücklicher, dass ich auch Zeit hatte. Mein liebstes Rezept von ihm ist in diesem Jahr ein Eis á la Schwarzwälder Kirsch.

Auf dem Foodblogday in München habe ich dann noch Kevin von Law of Baking kennengelernt, während er da vor allem mit Fotografieren für Tobi und Fissler beschäftigt war. Mein liebster österreichischer Foodblogger schreibt wunderbare Rezepte vor allem für Kuchen und süße Brote, was letztlich auch in einem Buch gipfelte. Mein liebstes Rezept von ihm ist die Blutorangen Tarte.

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gebacken – und warum?

Am häufigsten hab ich dieses Jahr definitiv mein Schokoküchlein vom Grill zubereitet, weil es sehr einfach und schnell funktioniert. Und eigentlich braucht es für Gebackenes mit Schokolade keinen Grund.

SchokokuchenvomGrill.2

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Es gab dieses Jahr keine Probleme. Vielmehr die Herausforderung den Blog komplett neu zu gestalten und das Foodstyling zu vereinheitlichen, damit man Bilder von mir zukünftig schneller erkennt. Das neue Design mit Logo, Aufarbeitung der Beiträge, Einstellen des neuen Themes. All das waren die Herausforderungen in diesem Jahr und wie in allen Jahren das perfekte Zeitmanagement zu finden. Aber als Problem würde ich das nicht bezeichnen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Für mich war es weniger eine Neuentdeckung als eine Aufbereitung von einem ganzen Themengebiet. Ich habe es in diesem Jahr endlich geschafft Pralinen auf dem Blog zu präsentieren und köstliche Rezepte bereitzustellen. Dabei haben wir in diesem Jahr erst angefangen. Die „richtigen“ Rezepte und Tutorials kommen ja erst noch auf dem Blog. Momentan steht ein Großteil schon, es fehlt nur noch an kleinen Details.

Pralinen selber machen ist einfach wunderbar und sind super zum Verschenken: Weihnachtspraline mit Spekulatius und Karamell.

Pralinen selber machen ist einfach wunderbar und sind super zum Verschenken: Weihnachtspraline mit Spekulatius und Karamell.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Lustige Suchbegriffe hat es dieses Jahr leider keine gegeben, da bin ich richtig enttäuscht gewesen. Stattdessen haben die meisten Leute nach einem „französischen Rezept mit Erdbeeren“ gesucht. Und wahrscheinlich wurden sie dabei auch fündig. Schließlich passt die Fraisier ja genau zu dieser Beschreibung.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Was ich mir wünsche? Nun am liebsten würde ich meinen Blog hauptberuflich ausüben, leider fehlt mir dafür nicht nur der Mut, sondern bin ich dafür wahrscheinlich auch nicht aktiv genug.

Nein, wenn ich mir etwas wünsche, dann dass das kommende Jahr genauso großartig wird wie 2016. Ich habe viele neue Leser gewonnen, viele neue Leute kennengelernt, grandiose Kooperationen mit tollen Partner wie Confiserie Lauenstein und Villeroy & Boch erreicht. 2017 kann gerne so weiter gehen. Und schon bald, sehr bald darf ich euch auch großartige Neuigkeiten verkünden. Stay tuned.

danke

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei allen Lesern, allen Abonnenten und allen Kooperationspartner bedanken. Ohne euch wäre das hier alles nicht möglich. Ich freue mich jeden Tag über euer Feedback und arbeite stetig an Verbesserungen. Danke für eure Treue. Mit herzlichsten Grüßen, euer Michael.

7 Kommentare

  1. Hui, noch eine #foodblogbilanz! Ich verlinke Dich mal mit auf meiner Eventseite, ja? würde mich natürlich selbst als Ausrichterin auch über Verlinkung freuen. Dir und Deinem Blog wünsche ich jedenfalls alles Gute für 2017!

  2. Pingback: So war 2016: #foodblogbilanz16 – Schmeckt nach mehr

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