Die 10 besten Patisserien in Paris – Teil 1/2

„Wo gibt’s in Paris die besten Macarons? In welcher Patisserie?“

In nehme euch mit zu den besten Patisserien in Paris und teile euch meine Erfahrungen mit. Eines vorneweg der Preis spielt keine Rolle, wenn man in Paris eine Patisserie aufsucht, die Produkte sind zum Großteil alle sehr hochwertig zudem kommen die sehr hohen Mieten in der Innenstadt und der hohe Aufwand der hinter der Entwicklung solcher Produkte steht. Da ich selbst leidenschaftlicher Konditor bin, gibt es nichts Schlimmeres als wenn Kunden aufgrund des Preises ein Produkt aussuchen. Beginnen wir die Reise nach Frankreich in die Hauptstadt der Gourmets und der Liebe. Willkommen in Paris. Hallo Eiffelturm. Es hat begonnen. Euer Michael.

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Platz 10: Lenôtre

Lenôtre ist eine der größten Patisserien in Paris. Ursprünglich übernommen von Gaston Lenôtre und seiner Frau, die der Patisserie wieder zu großem Erfolg verhelfen konnten. Heute ist Lenôtre nicht nur in Paris erfolgreich sondern rund um die Welt auch in Deutschland sitzt eine ihrer Filialen im KaDeWe in Berlin.

Mir persönlich gefällt vor allem die Präsentation der vielen verschiedenen Produkte, angefangen von Pralinen, Törtchen und Tartes bis hin zu Eis und diversen herzhaften Snacks. Der Großteil der Produkte wird dabei nicht in den Filialen vor Ort sondern in einer großen Produktion etwas außerhalb von Paris angefertigt. Empfehlen kann ich hier die Spezialität des Hauses oder sollte ich sagen die Torte des Hauses „La Feuille d’Automne“. Es handelt sich hier um eine Schokoladentorte mit Böden aus Baiser und einer Mousse von feiner dunkler Schokolade. Wer meinen Spuren in Paris folgen möchte, der muss wie ich die Filiale „Walgram“ in der 121, avenue de Walgram in 75017 Paris besuchen. Ein Katzensprung von der Metrostation „Ternes“ (Linie 2).

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Platz 9: Sadaharu AOKI

Ein japanischer Patissier, der ziemlich erfolgreich in Paris mehrere kleine Patisserien betreibt und dabei das Augenmerk vor allem auf traditionell japanische Zutaten legt und sie mit der typisch französischen Sorgfalt verarbeitet und präsentiert. Dabei gelingt es ihm immer wieder auch mich für japanische Zutaten zu begeistern wie zum Beispiel schwarze Bohnen.

Die Produktpalette ist stark japanisch angehaucht und bietet vom Matcha-Grüntee-Törtchen bis hin zum Macaron mit schwarzen Sesam fast alles. Ich habe hier leider nur die Zweigstelle im Lafayette Gourmet besuchen können und kann somit nicht sagen, ob die Cafés von ihm selbst ein schönes Ambiente bieten. Probiert habe ich hier mein ein feines Tartelette mit gesalzenem Karamell und Matcha probiert und es war ein Genuss. Die Galerie Lafayette Gourmet erreicht ihr über die Metrohaltestelle „Opéra“ (Linie 3, 7, 8).

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Platz 8: Angelina

Mittlerweile auch eine Patisserie, die immer mehr zum Globalplayer wird, was natürlich nicht bedeutet, dass die Produkte irgendwie darunter leiden. Nein, die Qualität und Präsentation des Sortiments ist grandios.

Ins Café oder wie es Angelina nennt „Salon de thé“ habe ich es leider nicht geschafft, zu groß war der Andrang an der Rue de Rivoli, dem Hauptgeschäft von Angelina. Schon der Verkaufsraum in dem historischen Gebäude ist wunderschön anzusehen, dazu noch das Ambiente und der Stil der Produkte und man fühlt sich fast schon wie zu Zeiten der Monarchie. Für meinen nächsten Besuch in Paris muss ich aber unbedingt einmal einen Platz in dem wunderschönen Café ergattern. Hier hab ich mich für ein Törtchen namens „Negresso“ entschieden, das wie das Äußere schon vermuten lässt ein wahre Schokoladenbombe ist. Würde ich wiederkommen? Auf jeden Fall, diesmal aber bleibe ich vor Ort sitzen. Schaut doch bei eurem nächsten Besuch auch mal in der 226 rue de Rivoli, 75001 Paris vorbei und genießt eine süße Kleinigkeit. Als Metrostation empfehle ich hier „Tuilleries“ (Linie 1). Das Café ist gleich gegenüber.

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Platz 7: Jaques Genin

Der erste Patissier, der sich als Schwerpunkt wohl Schokolade, Karamellbonbons und Fruchtgelee verschrieben hat. Nun was soll ich sagen, im ersten Moment bin ich fast daran vorbeigelaufen, weil der Laden wie eine noble Modeboutique wirkte. Als ich von meiner Begleitung aufmerksam gemacht wurde, dass ich mir doch mal diese tollen Pralinen anschauen soll. Gesagt, getan und ich war begeistert. Die Verpackungen sind aus Blech, was richtig hochwertig wirkt und einen sehr schönen Eindruck gibt. Der Inhalt ist mindestens genauso hochwertig. Die Pralinen sind hauchdünn überzogen und bieten im Inneren steht’s eine cremige Ganache. Die Qual der Wahl hat man zwischen zwanzig verschiednen und kreativen Sorten wie zum Beispiel Basilikum mit Erdbeere.

Darum ist es doch auch kein Wunder, dass ich am Tag meiner Abreise einen zweiten Besuch dorthin unternahm und für meine Liebsten zu Hause eine Schachtel voll mit Fruchtgelee und eine weitere gefüllt mit feinen Pralinen mitbrachte. Fazit: Ich war glücklich und die Daheimgebliebenen ebenso. Probiert habe ich hier mehrere Pralinen, sucht euch einfach die aus die ihr gerne probieren würdet, sie sind alle herrlich. Ich habe den Schokoladenladen in der 27 rue de varenne in Paris besucht. Leicht zu erreichen über die Metrostation „Sèvres-Babylon“ (Linie 10 oder 12).

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Platz 6: Fauchon

Einer der Feinkostläden in Paris und noch dazu hat er auch noch eine großartige Patisserie. Mitten  im Zentrum von Paris am Place de la Madeleine ist diese Patisserie, die vor allem auch durch ihre Schaufenster und Präsentation punkten möchte und das auch gekonnt schafft. Ob sich der höhere Preis für so viel Aussehen auch lohnt? Ja, das tut er.

Fauchon.1Hier gibt es nicht nur eine süße Patisserie sondern auch eine herzhafte, die Eclairs und weitere Gebäcke gefüllt mit Lachs, Tomate und Frischkäse anbietet. Somit ist hier für jeden etwas dabei, auch wenn man nicht der Süße ist. Dazu gesellt sich eine hervorragende Boulangerie, die ganz hervorragendes Brot anbietet aber auch süße Plunderteile. Auch hier habe ich mich nicht in das Café im ersten Stock gesetzt, da die Preise dort nochmal etwas höher sind. Stattdessen hab ich mir ein buntes Croissant mit Pistaziencreme gekauft und mich vor die „La Madeleine“ gesetzt. Perfekter Snack am perfekten Ort um das geschäftige Paris zu beobachten. Steigt ihr bei der Metrostation „Madeleine“ (Linie 8, 12, 14) aus, liegt der Laden direkt neben dem Ausgang.

Nächste Woche folgen in einem weiteren Beitrag die finalen Plätze und mein Geheimtipp für einen Patisseriebesuch in Paris. Hoffentlich hat euch der Artikel gefallen, dann lasst mir doch einen Kommentar da. Ihr hab noch offene Fragen, dann ab in die Kommentare damit.

3 Kommentare

    • MichaelMMayer

      Hi Maren,
      danke für das sehr positive Feedback. Freut mich sehr, wenn dir der Beitrag gefällt.
      Viele Grüße,
      Michael

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