Krapfen – Klassisches Faschingsgebäck im Miniformat

In Bayern werden die runden Kugeln aus Hefeteig als Krapfen bezeichnet während sie im Norden als Berliner bekannt sind. Wie die Crostoli, werden auch Krapfen in Fett ausgebacken.

Krapfen.3

Für die Krapfen (reicht für ca. 26 Stück): 300g Weizenmehl Type 550; 100ml Milch; 50g Zucker; 50g Butter; 2 Eigelb; halber Block Hefe (ca. 25g); eine Prise Salz

Anfangs alle Zutaten miteinander verkneten und zügig einen glatten Teig kneten. Den Teig für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Tipp: Für einen feineren Geschmack kann auch noch das Mark einer Vanilleschote hinzugefügt werden.

Zubereitung der Krapfen: 1l Fett zum Frittieren (z.B. Rapsöl)

Den Teig nach der Ruhezeit in 26 gleich große Teile unterteilen und aus den einzelnen Teilen kleine Kugeln formen. Die Kugeln auf ein bemehltes Blech legen, abdecken und für weitere 15 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit das Öl in einem Topf oder einer hohen Pfanne auf 170-180°C erhitzen. Sobald Bläschen an einem Holzstäbchen aufsteigen, ist die Temperatur erreicht.

Die Kugeln portionsweise in das heiße Fett legen und auf jeder Seite drei bis vier Minuten schön goldgelb ausbacken lassen. Die Krapfen aus dem Fett nehmen und auf ein Stück Küchenrolle legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird.

 

Krapfen.2

 

Füllung und Verzierung der Krapfen: 100g Aprikosenmarmelade; 100g Puderzucker, Zitronensaft, Wasser, Zuckerperlen

Um die ausgekühlten Krapfen mit Marmelade zu füllen, diese in einen kleinen Spritzbeutel mit Lochtülle geben und von der Seite eine kleine Menge in die Krapfen spritzen.

Tipp: Die Krapfen können auch mit jeder anderen Marmelade gefüllt werden, jedoch auch mit leckeren Cremes.

Aus Puderzucker, Wasser und Zitronensaft einen zähflüssigen Guss herstellen. Die gefüllten Krapfen mit einer Seite in den Guss eintauchen und anschließend auf einen Teller legen. Zum Schluss noch ein paar Zuckerperlen über den noch feuchten Zuckerguss streuen. Den Zuckerguss trocknen lassen und es sich schmecken lassen.

Tipp: Wer keinen Zuckerguss mag, kann auch eine Fettglasur aus Schokolade für den Überzug verwenden.

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